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Selbsthilfe macht stark!

Für immer mehr Menschen sind Selbsthilfegruppen ein unverzichtbarer Ort, um gemeinsam mit anderen ihre Probleme und Anliegen zu besprechen. Viele Selbsthilfegruppen stammen aus dem Bereich Gesundheit und beschäftigen sich mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder Suchterkrankungen. Eine Zunahme gibt es vor allem bei den psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, z. B. bei Essstörungen oder stoffungebundenen Süchten wie Internetsucht. Die gemeinsame Betroffenheit schafft schnell ein Gefühl der Verbundenheit und Vertrautheit. In diesem Sinne steigert Selbsthilfe die Lebensqualität und fördert die Gesundheit. In einer Selbsthilfegruppe wird mit Hilfe der erlebten Kompetenz vermitteln, was kein Arzt oder Therapeut leisten kann. Außerdem ist die gegenseitige emotionale Unterstützung von Betroffenen eine wirksame Hilfe gegen Vereinzelung und Ausgrenzung, von denen Langzeitkranke bedroht sind. Es geht in den Gruppen darum, krankheitsbedingte Angst, Scham und Unsicherheit zu bewältigen sowie die Trauer oder Depression zu überwinden. In einer Selbsthilfegruppe soll das Selbstwertgefühl stabilisiert werden und die Mitglieder aktiviert werden, ihre eigenen Interessen durchzusetzen und gemeinsam mit anderen bedürfnisgerechte Angebote zu schaffen.

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