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Was ist ein Hausnotrufsystem und wozu dient es?

Hausnotrufsysteme bieten den Menschen die Sicherheit, dass sie während eines medizinischen Notfalls schnellstmöglichst Unterstützung erhalten. Mit Hilfe eines dieser Systeme sind sie in der Lage, mit jemandem zu kommunizieren, um Hilfe zu bekommen, wie etwa eine Notrufzentrale, einem geliebten Menschen oder einem Nachbarn. Diese Hausnotrufsysteme sind entwickelt worden für Senioren, die allein leben oder viel Zeit allein zu Hause verbringen.
Der Sinn des Hausnotrufsystems besteht darin, dass jederzeit ein Notruf möglich ist, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche - einfach auf Knopfdruck. Der Notruf kann also auch ein Hilfebedarf sein, ohne dass es unbedingt ein echter Notfall sein muss.
Der Hausnotruf vermittelt ein Gefühl der Sicherheit für den Pflegebedürftigen ebenso wie für die Angehörigen.
Es besteht aus einer Zentrale, die an den Telefonanschluss angeschlossen wird und einem Handsender. Im Handsender ist ein Notrufknopf integriert. Seine Funktion besteht nur darin, den Notruf auszulösen.
In der Zentrale ist eine Freisprecheinrichtung integriert, über die das Gespräch abgewickelt wird. Durch den Druck des Notrufknopfes wird dieser automatisch ausgelöst ohne einen Hörer zu benutzen oder eine Nummer zu wählen.
Den Handsender sollte man im eigenen Haus immer dabei haben. Es gibt ihn als Armband, Halskette oder Brosche.


Kosten für ein Hausnotrufsystem

Die Grundleistungen für Selbstzahler liegen monatlich rund 14 bis 25 Euro, einmalige Anschluss­kosten liegen meist zwischen 10 und 78 Euro. Diese Kosten sind von Anbieter zu Anbieter und auch von Region zu Region unterschiedlich. Da der Hausnotruf ein anerkanntes Pflegehilfsmittel darstellt, ist es möglich, dass die Pflegeversicherung bzw. das Sozialamt die Kosten eventuell teilweise übernimmt. Grundsätzlich übernimmt die Pflegekasse Kosten von 10,49 Euro für den Anschluss und eine monatliche Pauschale von 18,36 Euro für die Grundleistungen – allerdings nur, wenn der Hausnotrufdienst von den Pflegekassen anerkannt ist. Also klären Sie das vor der Auftragsvergabe mit Ihrer Pflegekasse ab.


Wer installiert den Hausnotruf?
Die Wohlfahrtsverbände unter den Anbietern übernehmen meist die Installation und die Wartung. Der Anbieter sollte den betriebssicheren Zustand herstellen, die Anlage vor Ort unter den konkreten Bedingungen testen. Andere Anbieter verschicken auch Geräte zur Selbstinstallation. Das ist grundsätzlich auch in Ordnung, setzt aber beim Nutzer die erforderlichen technischen Fähigkeiten voraus. Der Anbieter sollte sich bei Störungen um alle erforderlichen Reparaturen kümmern. Auch hier sollte man im Vorfeld nach den Kosten fragen.

 

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